Die Geobretter

Vorlagen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Geobretter aufzuspannen: Mit einem Gummiring oder mit mehreren, ohne oder mit einer Vorlage und ob diese eine Bild- oder eine Textvorlage ist. Der Unterschied liegt darin, dass man beim freien Spannen nicht genau gegeben hat, wie die Figur auf das Geobrett aufgespannt werden soll, sondern nur, wie viel man von etwas finden soll, beispielsweise Figuren mit dem gleichen Flächeninhalt.

Bei Geobretter (Kaufempfehlung) Vorlagen ist dies anders: Textvorlagen geben genaue Arbeitsschritte an, die man bei dem Bespannen befolgen soll und bei einer Bildvorlage ist eine Zeichnung eines aufgespannten Geobrettes gegeben, die dann genauso aufzuspannen ist. Ist sich ein Kind noch sehr unsicher, so gibt es auch Geobretter Vorlagen, die genauso groß wie das Brett sind und die man darunter schieben kann. So muss man die Figur nur noch übertragen und nicht vom Blatt auf das Geobrett umdenken und die Figur dann aufspannen. Es ist aber keinesfalls so, dass Geobretter Vorlagen denjenigen, der mit dem Geobrett übt, einschränken würden, da es zusätzliche Arbeitsschritte gibt, bei denen man dann ohne eine Bildvorlage weiterarbeiten muss.

Ein Beispiel hierfür wäre das Aufspannen einer Figur nach der gegebenen Bildvorlage, anschließendes Hineinsetzen einer Spiegelachse mit Hilfe eines zusätzlichen Gummirings und das Bilden des zugehörigen Spiegelbildes. So erlernt der Schüler die Zusammenhänge zwischen geometrischen Formen und der Merkprozess wird zudem durch das eigene aktive Handeln verstärkt.

Weitere Geobretter Vorlagen setzen die Zusammenarbeit mit einem Partner voraus, da man sich so gegenseitig Tipps geben, korrigieren oder neue Ideen liefern kann. Die Partnerarbeit wird vor allem zum Aufstellen von Zusammenhängen wie der Symmetrie oder der Drehung gerne benutzt, aber auch für das Finden von kongruenten Formen oder Figuren mit dem gleichen Flächeninhalt. Geobretter Vorlagen sind somit sehr flexibel in ihrer Durchführung und in ihrer Vielfältigkeit der Aufgaben, d.h. dass sie nicht unbedingt festlegen, ob die Übungen beispielsweise alleine oder in der Gruppe gelöst werden müssen.